I need a refreshment!

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Wir haben die wärmste Jahreszeit erreicht! Den Sommer.

Das Wetter fordert zum Baden auf, denn es ist wieder mal so richtig heiss. Da ist eine Abkühlung zwischendurch lebensrettend. Ausserdem bleibt uns die Dunkelheit lange fern und es bietet sich, an den Abend draussen beim Grillen und ein paar Drinks ausklingen zu lassen.

Vor ein paar Wochen durfte ich an einem kleinen Bartender-Kurs teilnehmen. Uns wurde gezeigt, wie man mit einem Cocktailshaker umgeht und diverse alkoholische Getränke zusammenmischt.

Ich habe für euch das Wichtigste zusammengefasst. Am Ende findet ihr übrigens die Rezepte meiner Eigenkreationen.

Einteilung

Aperitif

 

Aperitife werden oft vor dem Essen serviert und heissen deshalb auch „pre-dinner“ Cocktails. Der bittere/herbe Geschmack soll den Appetit anregen. Serviert wird ohne Eis. 

Beispiele dafür sind:  Martini Dry, Aperol, Pastis (kann ich übrigens nicht ausstehen) , Campari, Hugo

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After Dinner

 

Wie es der Name bereits verrät, trinkt man „after-dinner“ Cocktails nach dem Essen. Sie sind alkoholreicher als der Aperitif, sind im Gegensatz zu diesem süss und beinhalten oftmals auch Rahm. 

Beispiele dafür sind: Black Russian, White Russian (Favorit), Grashopper 

Longdrinks

 

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Charakteristisch für Longdrinks ist ihr, im Gegensatz zum Aperitif und den „after-dinner“ Cocktails, grösseres Volumen an Flüssigkeit (14-30 cl). Ihnen liegt oftmals nur eine einzige Spirituosen-Basis zugrunde. Als nicht alkoholische Komponente dienen Fruchtsäfte und Limonaden. Man serviert sie mit Eis und oft auch mit Garnitur.

Beispiele dafür sind: Gin Tonic, Wodka Lemon, Bacardi Cola, Cuba Libre

Bowlen

 

Bowlen basieren meist auf Weißwein und werden kalt serviert. Der Name stammt vom altenglischen Ausdruck „bolla“ und steht für „Schüssel“, in welcher man die Bowle typischerweise auch serviert. Dem Weisswein werden neben Limonade/Fruchtsaft Früchte beigemengt, die dem Ganzen an Aroma verleihen. 

Utensilien und Anwendung

1.) Cocktailshaker

 

Dreiteiliger Cocktailshaker. Photo by Kaufmann Mercantile on Unsplash

Man unterscheidet zwischen zwei Varianten, dem zweiteiligen und dem dreiteiligen Cocktailshaker. Der zweiteilige Shaker ist wesentlich praktischer und handlicher. Er besteht aus einem Metallbecher (meist aus Edelstahl) und einem Aufsatz. Der Aufsatz kann entweder aus Glas oder ebenso aus Edelstahl sein. Der Dreiteilige sieht dekorativer aus, ist aber weniger praktisch. Er beinhaltet ein zusätzlich integriertes Sieb, das sich zuoberst befindet und lässt sich als Ganzes zusammensetzen. Man findet ihn wie den zweiteiligen oft in Edelstahl.

2.) Doppelmessbecher 

 

Der Doppelmessbecher gleicht der Form einer Sanduhr. Der obere kleinere Zylinder hat ein Fassungsvermögen von 2 cl, der andere umfasst 4 cl. Mit diesem Hilfsmittel ist das Dosieren der Spirituosen leicht gemacht und verlangt nicht nach langem Abmessen.

 

Den Doppelmessbecher hält man am besten an der engsten Stelle, zwischen Zeige- und Mittelfinger. So kann man ihn geschickt, je nach geforderter Menge, kippen.

 

Photo by Ivan Cortez on Unsplash

3.) Die Zubereitung

 

 

 

 

Als erstes füllt man, mittels dem Doppelmessbecher, die benötigten Spirituosen in den Edelstahl Aufsatz. Danach geht man gleicherweise mit den Mischgetränken/Zuckersirup vor. Anschliessend gibt man eine Menge Eis in den Aufsatz und setzt das Gegenstück des Shakers, den Metallbecher, auf. Einmal ordentlich mit Kraft auf den Becher aufschlagen und schon kann das „Shaken“ beginnen. Dazu benutzt man am besten beide Hände. Die leistungsstärkere Hand setzt man auf den Aufsatz, während man mit der anderen den Becher festhält. 

 

Als nächsten Schritt entfernt man den Aufsatz und filtert das Getränkt mit Hilfe eines Barsiebes („Strainer“) in ein vorbereitetes Cocktailglas. 

Beim dreiteiligen Cocktailshaker nimmt man lediglich die Verschlusskappe ab.

Garnieren ist optional, sieht aber gut aus. 

Schon ist der Cocktail fertig und kann genossen werden. (YES!)

Alternativ zur geschüttelten Variante, kann man statt einem Cocktailshaker, auch einen Barlöffel verwenden. Diesen dreht man von unten nach oben. Währe dann also gerührt, nicht geschüttelt.

Photo by Marc Babin on Unsplash

Eigenkreationen

© Julia Danková

Den Kurs habe ich übrigens im Hotel und Restaurant „Der Teufelhof Basel“ besucht. Schaut vorbei, falls ihr Interesse habt an den Angeboten teilzunehmen. 

 

Was trinkt ihr am liebsten? Hinterlässt mir gerne eure Kommentare.

Jetzt gibt’s nur noch eine Frage:

 

Cheers!

Xo Xo Julia

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Liebe Julia,
    Danke für den tollen Beitrag. Bleib so kreativ und interessiert. Schön hat dir der Team- Event so gut gefallen. Lieber Gruss aus der Bar zum Teufel 😉

    1. Liebe Sophie

      Vielen Dank für eure Wertschätzung! Das Gleiche kann ich auch euch nur raten 😉

      Alles Liebe 😇

  2. Super aufschlussreich! Dein Schreibstil gefällt mir sehr. Mal schauen, ob ich mir mal einen Drink von dir machen werde. 😉
    Freut mich, dass du dir die Mühe machst uns zu inspirieren. 😀

    1. Danke dir ❤️ Das freut mich sehr zu hören! Ich hoffe es doch meine Liebe 😉 Immer wieder gerne 😘

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